Der zerstörte Besprechungsraum in der „Lagebaracke“ des „Führerhauptquartiers Wolfschanze“, unmittelbar nach dem Attentat auf Hitler.
Am 20. Juli 1944 findet im „Führerhauptquartier Wolfschanze“ bei Rastenburg in Ostpreußen eine Lagebesprechung statt, an der Stauffenberg teilnimmt. Es gelingt ihm, in einer Aktentasche einen Sprengkörper zu schärfen, sie unter dem Kartentisch in der Nähe Hitlers abzulegen und unter einem Vorwand die Lagebaracke zu verlassen. Wenig später, zwischen 12.40 und 12.50 Uhr, explodiert die Bombe. Vier der 24 Personen in der Baracke werden getötet, die anderen verletzt. Unglückliche Zufälle verhindern jedoch den Erfolg des Anschlags: Hitler bleibt am Leben. Der schwere Eichentisch, über den er sich zum Zeitpunkt der Explosion beugt, hat seinen Körper geschützt.
Fotos: GDW
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| Abb. 4-11: Zerstörte Bunkeranlagen auf dem Gelände des ehemaligen „Führerhauptquartiers Wolfschanze“, Kętrzyn, September 2004
Die Gedenktafel zur Erinnerung an das Attentat auf Hitler am 20. Juli 1944 wurde an jener Stelle angebracht, an der sich die „Lagebaracke“ befunden hat. Fotos: GDW
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