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Pressespiegel-Debatte-AA

Pressespiegel zur Debatte um das Auswärtige Amt
und seine Vergangenheit

Ausgewählte Artikel und Interviews, zusammengestellt von
Georg Koch, Matthias Speidel und Christian Mentel

 

Stand: 31.10.2011

 

(Soweit möglich, wurde im Folgenden das Datum der gedruckten Ausgabe angegeben; die Daten der teilweise unterschiedlich betitelten Onlineartikel weichen mitunter um einige Tage hiervon ab.)

 

 

Pressespiegel als PDF 

  

 

Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung/FAZ.net, 24.10.2010, Die Täter vom Amt, von Frank Schirrmacher

http://www.faz.net/s/RubB8A1F85C9BA549618318CE82246337B9/Doc~EA94AE0BF2DA54254A788103BE40C4715~ATpl~Ecommon~Scontent.html

Der Bericht der Historikerkommission ergibt: Das Auswärtiges Amt war systematisch an der Judenvernichtung beteiligt. Die Karrieren der Diplomaten gingen nach 1945 bruchlos weiter.

 

 

Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung/FAZ.net, 24.10.2010, "Zweck der Dienstreise: Liquidation von Juden", Eckart Conze und Thomas Karlauf im Gespräch mit Frank Schirrmacher

http://www.faz.net/artikel/C31678/ns-verstrickung-des-auswaertigen-amtes-die-zielmarke-endloesung-war-sehr-frueh-erkennbar-30002360.html

Das schiere Ausmaß, in dem die angeblich sauber gebliebenen Diplomaten beim Völkermord kollaborierten, ist schockierend: Ein Gespräch mit den Historikern Eckart Conze und Thomas Karlauf über den Bericht der Historikerkommission zum Auswärtigen Amt.

 

 

Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung/FAZ.net, 24.10.2010, Das ist jetzt der Nachruf, den sie wollten, Joschka Fischer im Gespräch mit Frank Schirrmacher

http://www.faz.net/artikel/C31678/im-gespraech-joschka-fischer-das-ist-jetzt-der-nachruf-den-sie-wollten-30315095.html

In seiner Zeit als Außenminister setzte Joschka Fischer eine Historikerkommission ein, um die Geschichte seines Hauses aufarbeiten zu lassen. Im Gespräch mit Frank Schirrmacher begründet er diesen Schritt und zeigt sich entsetzt über das Ergebnis.

 

 

Frankfurter Allgemeine Zeitung/FAZ.net, 25.10.2010, Endlich sprechen die Akten, von Nils Minkmar

http://www.faz.net/artikel/C30703/endlich-sprechen-die-akten-30315395.html

Deutsche Diplomaten machten unter Hitler von Beginn an die Verwaltung des Judenmords zu ihrer Sache. Das Ausmaß ihrer Täterschaft zeigt der Bericht der Historikerkommission.

 

 

Die Welt/Welt-online, 25.10.2010, Der Historikerbericht liefert keine Neuigkeiten, von Sven Felix Kellerhoff

http://www.welt.de/debatte/kommentare/article10509309/Der-Historikerbericht-liefert-keine-Neuigkeiten.html

Die Erkenntnisse über die Verbrechen des Auswärtigen Amtes im Dritten Reich sind nicht neu – aber trotzdem wichtig.

 

 

Die Welt/Welt-online, 25.10.2010, Grund der Reise: "Liquidation von Juden", von Sven Felix Kellerhoff

http://www.welt.de/print/die_welt/vermischtes/article10517978/Grund-der-Reise-Liquidation-von-Juden.html

Das Auswärtige Amt war im Zweiten Weltkrieg stark in den Holocaust verstrickt

 

 

Der Tagesspiegel (online), 25.10.2010, NS-Vergangenheit – Furchtbare Diplomaten, von Ernst Piper

http://www.tagesspiegel.de/kultur/ns-vergangenheit-furchtbare-diplomaten/1968116.html

Am Donnerstag wird die Studie über die Verstrickung des Auswärtigen Amtes in der Nazi-Zeit vorgelegt. Nach '45 wurden die Nazi-Täter protegiert, die Gegner diskriminiert.

 

 

Der Tagesspiegel (online), 25.10.2010, "Grenzen des Anstands wurden leicht überschritten", Moshe Zimmermann im Gespräch mit Albert Funk

http://www.tagesspiegel.de/politik/grenzen-des-anstands-wurden-leicht-ueberschritten/1965608.html

Der israelische Historiker Moshe Zimmermann über die Radikalisierung der Eliten während der NS-Zeit und die Aufarbeitung in der Bundesrepublik.

 

 

Der Tagesspiegel (online), 25.10.2010, Forscher belegen Nazi-Verstrickung des Auswärtigen Amts, von Albert Funk

http://www.tagesspiegel.de/politik/forscher-belegen-nazi-verstrickung-des-auswaertigen-amts/1965602.html

Das Auswärtige Amt galt als Apparat, der weniger stark als andere Behörden in NS-Verbrechen verwickelt war. Nun sind Historiker erschrocken, über das "schiere Ausmaß", in dem Beamte damals "kollaborierten".

 

 

Jüdische Allgemeine (online), 25.10.2010, Braunes Haus, von Wolfgang Wippermann

http://www.juedische-allgemeine.de/article/view/id/8951

Eine Studie über die NS-Vergangenheit des Auswärtigen Amtes und seine Rolle bei der Judenverfolgung.

 

 

Frankfurter Rundschau (online), 25.10.2010, Die Verstrickung der Diplomaten, von Arno Widmann

http://www.fr-online.de/kultur/die-verstrickung-der-diplomaten/-/1472786/4774872/-/index.html

Wir wissen seit langem, dass das Auswärtige Amt aktiv an der Judenvernichtung beteiligt war. Das einzig erhaltene Dokument der Wannseekonferenz vom Januar 1942, die die Vernichtung des europäischen Judentums organisierte, stammt schließlich aus den Akten. Doch die aktuelle Studie öffnet uns nochmals die Augen.

 

 

Der Spiegel, 25.10.2010, Angriff auf die Mumien, von Jan Friedmann und Klaus Wiegrefe

http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-74735240.html

Die von Joschka Fischer eingesetzte Historikerkommission zur Geschichte des Auswärtigen Amts legt einen verstörenden Bericht vor. In der Nazi-Zeit war das Amt tief in den Holocaust verstrickt. Später, in der alten Bundesrepublik, behinderten Diplomaten eine Aufklärung nach Kräften.

 

 

Der Spiegel, 25.10.2010, Spiegel-Gespräch: Verbrecherische Organisation, Jan Friedmann und Klaus Wiegrefe im Gespräch mit Eckart Conze

http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-74735290.html

Der Marburger Historiker Eckart Conze, 47, über den Beitrag des Auswärtigen Amtes zum Holocaust, braune Seilschaften in der Bundesrepublik und den Widerwillen der deutschen Diplomatie, sich der eigenen Vergangenheit zu stellen

 

 

Süddeutsche.de, 25.10.2010, Auswärtiges Amt in der NS-Zeit – "Über die Entfernung der Juden herrschte Konsens", Interview von Willi Winkler mit Moshe Zimmermann

http://www.sueddeutsche.de/politik/auswaertiges-amt-ns-zeit-ueber-die-entfernung-der-juden-herrschte-konsens-1.1015539

Kiesinger – ein Antisemit? "Für die Beamten waren die Juden keine Deutschen", sagt Moshe Zimmermann. Im Interview spricht der Forscher über die Rolle des früheren Kanzlers bei der Judenvernichtung.

  

 

Gazeta Wyborcza (online), 25.10.2010, Zbrodniczy dyplomaci Hitlera, von Bartosz T. Wieliński

http://wyborcza.pl/1,76842,8561119,Zbrodniczy_dyplomaci_Hitlera.html

Niemiecka dyplomacja była organizacją zbrodniczą. Tak jak NSDAP czy SS – mówi prof. Eckart Conze, historyk i członek zespołu, który badał archiwa MSZ z czasów wojny.

 

 

Deutschlandfunk, 25.10.2010, "Eine verbrecherische Organisationen war auch das Auswärtige Amt", Moshe Zimmermann im Gespräch mit Dirk Müller

http://www.dradio.de/dlf/sendungen/interview_dlf/1303089/

Der Historiker Moshe Zimmermann hat für eine Studie die Rolle der Diplomaten im Dritten Reich recherchiert. Diese waren aktiv an der Vertreibung der Juden beteiligt, so der Historiker. Sie hätten aber nach dem Krieg versuchten, einen Mythos des "sauberen" Auswärtigen Amts darzustellen.

 

 

Haaretz (online), 25.10.2010, German Foreign Ministry more involved in Holocaust than previously thought

http://www.haaretz.com/news/international/german-foreign-ministry-more-involved-in-holocaust-than-previously-thought-1.321136

 

 

Deutschlandradio Kultur, 25.10.2010, Staatstragende Legendenbildung – Wie das Auswärtige Amt nach dem Krieg an seiner weißen Weste strickte, Eckart Conze im Gespräch mit Frank Meyer

http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/fazit/1303853/

"Das Auswärtige Amt hat als Institution, als Ministerium von 1933 an sich aktiv an der Gewaltpolitik des Nationalsozialismus beteiligt", sagt der Historiker Eckart Conze, Leiter einer Kommission, die die Rolle des Auswärtigen Amtes in der NS-Zeit untersucht hat. Nach dem Krieg habe das Amt versucht, sich als Hort des Widerstands darzustellen.

 

 

Frankfurter Allgemeine Zeitung/FAZ.net, 26.10.2010, Der Generalkonsul und das Auswärtige Amt, von Rainer Blasius

http://www.faz.net/artikel/C31678/joseph-fischer-und-die-nachrufaffaere-nuesslein-der-generalkonsul-und-das-auswaertige-amt-30315102.html

Ohne Franz Nüßlein hätte es die leidenschaftlich geführte Debatte über die Rolle des Auswärtigen Amtes im "Dritten Reich" nicht gegeben. Den Anstoß gab eine Todesanzeige. Wurde der damalige Außenminister Fischer während der Nachrufaffäre über Franz Nüßlein falsch informiert?

 

 

Lidovné noviny (online), 26.10.2010, Němci účtují se zločiny diplomat

http://www.lidovky.cz/nemci-uctuji-se-zlociny-diplomatu-drv-/ln_noviny.asp?c=A101026_000031_ln_noviny_sko&klic=239602&mes=101026_0

V Německu vychází unikátní kniha, která detailně pojednává o tom, jak za druhé světové války pracovalo ministerstvo zahraničí.

 

 

Wall Street Journal (online), 26.10.2010, A German Ministry's Nazi Past – New Report Details Diplomats' Participation in Holocaust, von Vanessa Fuhrmans

http://online.wsj.com/article/SB10001424052702303467004575574440670628692-search.html?KEYWORDS=Germany&COLLECTION=wsjie/6month

A government-sponsored commission has concluded that Germany's Nazi-era Foreign Ministry was complicit in the murder of millions of Europe's Jews, a conclusion that adds the taint of the Holocaust to a bastion of the German establishment that had long escaped close scrutiny of its wartime activities.

 

 

Deutschlandfunk, 26.10.2010, "Da werden nicht die Verdienste genannt" – Historiker bezeichnet Bericht zur Geschichte des Auswärtigen Amtes als einseitig, Christian Hacke im Gespräch mit Doris Schäfer-Noske

http://www.dradio.de/dlf/sendungen/kulturheute/1305005/

Der Zeithistoriker Christian Hacke hat die Studie "Das Amt und die Vergangenheit" in einigen Punkten heftig kritisiert. Viele – zugegebenermaßen verstrickte – Beamte des Auswärtigen Amtes hätten nach dem Ende des Kriegs herausragende Aufbauarbeit geleistet. Dennoch werde an deren Stigmatisierung festgehalten.

 

 

Haaretz (online), 26.10.2010, German Foreign Ministry admits collaborating with Nazis to aid Jewish genocide

http://www.haaretz.com/print-edition/news/german-foreign-ministry-admits-collaborating-with-nazis-to-aid-jewish-genocide-1.321158

Despite decades-long efforts by ministry employees to present the foreign office as place of opposition during Third Reich, diplomats were actually willing participants in Nazis' campaign against Jews, new report concludes.

 

 

The Guardian (online), 26.10.2010, Truth about German diplomats' collusion in Holocaust is revealed, von James Meikle

http://www.guardian.co.uk/world/2010/oct/26/german-diplomats-holocaust-collusion-participants

Senior officials were willing participants in the Nazi campaign, says report published yesterday

 

 

Deutschlandfunk, 26.10.2010, "Dieser Mythos ist im Auswärtigen Amt auch gepflegt worden", Norbert Frei im Gespräch mit Jasper Barenberg

http://www.dradio.de/dlf/sendungen/interview_dlf/1304057/

Der Historiker Norbert Frei bezeichnet es als eine Legendenbildung, dass das Auswärtige Amt in der NS-Zeit "im Kern gesund" gewesen sei. Diese Legende sei auch publizistisch nach dem Krieg unterstützt worden. Frei betont, dass gerade Diplomaten während der Nazi-Zeit an Informationen über den Holocaust gekommen wären.

 

 

Die Welt/Welt-online, 26.10.2010, Hitlers willige Diplomaten, von Christian Hacke

http://www.welt.de/print/die_welt/kultur/article10539498/Hitlers-willige-Diplomaten.html

Neubeginn trotz personeller Kontinuität: Der Bericht zur Geschichte des Auswärtigen Amts ist einseitig.

 

 

Die Welt/Welt-online, 26.10.2010, Die Schande der deutschen Eliten, von Thomas Schmid

http://www.welt.de/print/die_welt/debatte/article10539154/Die-Schande-der-deutschen-Eliten.html

 

 

Time Magazine (online), 27.10.2010, Were German Diplomats Complicit in the Holocaust?, von Tristana Moore

http://www.time.com/time/world/article/0,8599,2027699,00.html

One of the pillars of Germany's political establishment, the Foreign Ministry, was a "criminal organization" during the Nazi era, and the country's diplomats played a far more active role in the Holocaust than was previously acknowledged. Those are some of the troubling findings of a new 880-page government-sponsored report, called "The Ministry and the Past: German Diplomats in the Third Reich and the Federal Republic," which has shaken the nation.

 

 

Frankfurter Rundschau (online), 27.10.2010, "Dem Amt gelang es, sich mit einem Mythos der Unschuld zu umgeben", Interview mit Norbert Frei von Joachim Frank

http://www.fr-online.de/fr-online/politik/-dem-amt-gelang-es--sich-mit-einem-mythos-der-unschuld-zu-umgeben-/-/1472596/4782046/-/index.html

Die DDR-Staatssicherheit wusste schon in den 70er Jahren von den Verbrechen der Diplomaten. Historiker Norbert Frei, Mitautor der Studie zum Außenministerium in der NS-Zeit, erklärt, warum die Verstrickungen in den Massenmord erst jetzt diskutiert werden.

 

 

Die Tageszeitung/taz.de, 27.10.2010, "Man wollte es einfach nicht wissen", Interview von Stefan Reinicke und Stefan Schulz mit Moshe Zimmermann

http://www.taz.de/!60361/

Die Studie "Das Amt" zeigt die Mitwirkung des Auswärtigen Amtes am Holocaust. Moshe Zimmermann, Mitautor der Studie, wundert sich über jahrzehntelange Ignoranz.

 

 

Die Welt/Welt-online, 27.10.2010, Noch schneller als die SS, von Sven Felix Kellerhoff

http://www.welt.de/print/die_welt/politik/article10560711/Noch-schneller-als-die-SS.html

Deutsche Diplomaten beteiligten sich im Zweiten Weltkrieg allenthalben an der nationalsozialistischen Vernichtungspolitik. Die neue Studie über die Verstrickung des Auswärtige Amts dokumentiert das noch einmal in bestürzender Eindringlichkeit

 

 

Jerusalem Post (online), 27.10.2010, New report reveals Germany's involvement in Nazi past

http://www.jpost.com/International/Article.aspx?id=192909

Holocaust survivors praise report which says leading staff members of the Foreign Office were involved in the organized killings of Jews.

 

 

Deutschlandradio Kultur, 28.10.2010, "Das waren alles mehr oder weniger Schreibtischtäter", Michael Stürmer im Gespräch mit Joachim Scholl

http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/thema/1305898/

Dass das Auswärtige Amt im Dritten Reich "nicht gerade eine Zelle des Widerstands war", hat Historiker Michael Stürmer nicht sonderlich überrascht. Die Behörde war für ihn "eine Dienststelle der Diktatur", aber keine Organisation zur Verübung von Verbrechen.

 

 

Cicero (online), 28.10.2010, Hitlers braune Diplomaten, von Volker Ullrich

http://www.cicero.de/berliner-republik/hitlers-braune-diplomaten/41278

Entgegen den Legenden war das Auswärtige Amt kein Hort des Widerstands, keine Insel des Anstands inmitten der Barbarei, sondern eine wichtige Stütze des NS-Regimes.

 

 

Cicero (online), 28.10.2010, "Unselige Kontinuitäten", Michael Naumann im Gespräch mit Frank-Walter Steinmeier

http://www.cicero.de/berliner-republik/%E2%80%9Eunselige-kontinuit%C3%A4ten%E2%80%9C/41279

Die Archive des Auswärtigen Amtes bezeugen die Verstrickung deutscher Spitzendiplomaten in die Vernichtungspolitik des Nationalsozialismus. Der Außenminister der Großen Koalition über die Lehren für den Diplomatischen Dienst unserer Zeit.

 

 

The Economist (online), 28.10.2010, Germany's Nazi diplomats – The machine's accomplices

http://www.economist.com/node/17363678?story_id=17363678

A new book shows that the foreign ministry was complicit in Nazi crimes.

 

 

Beschreibung: http://focus.ivwbox.de/cgi-bin/ivw/CP/10005;1295364634671?r=http%3A%2F%2Fwww.focus.de%2Fpolitik%2Fdeutschland%2Ftid-20263%2Fauswaertiges-amt-diplomaten-waren-mittaeter-im-dritten-reich_aid_566524.htmlFocus-online, 28.10.2010, Auswärtiges Amt – "Diplomaten waren Mittäter im Dritten Reich", Interview von Sandra Tjong mit Eckart Conze

http://www.focus.de/politik/deutschland/tid-20263/auswaertiges-amt-diplomaten-waren-mittaeter-im-dritten-reich_aid_566524.html

Die Geschichte der Diplomaten im Dritten Reich ist eine Geschichte der Kollaboration bei der Judenvernichtung. Dies hat eine Historikerkommission herausgefunden. Der beteiligte Marburger Professor Eckart Conze im FOCUS-Online-Interview.

 

  

Die Tageszeitung/taz.de, 28.10.2010, Egon Bahr über das Auswärtige Amt: "Wir waren doch keine Toren", Interview von Klaus Hillenbrand und Christian Semler

http://www.taz.de/1/politik/deutschland/artikel/1/wir-waren-doch-keine-toren/

Der Bericht "Das Amt und die Vergangenheit" wirft Fragen auf. Was wussten die Politiker der Nachkriegszeit? Egon Bahr, ehemaliger Planungschef im Auswärtigen Amt, antwortet.

 

 

Die Welt/Welt-online, 28.10.2010, "Eine Frage der Pietät" – Westerwelles Problem mit Nachrufen im Blatt des Auswärtigen Amtes, von Sven Felix Kellerhoff

http://www.welt.de/print/die_welt/politik/article10584444/Eine-Frage-der-Pietaet.html

 

 

Frankfurter Allgemeine Zeitung/FAZ.net, 28.10.2010, Der deutsche Sonderweg eines Archivs, von Andreas Platthaus

http://www.faz.net/s/RubB8A1F85C9BA549618318CE82246337B9/Doc~E520C8D13A8D84F8E9B2941CBE0662AC4~ATpl~Ecommon~Scontent.html

Im Berliner Haus der Kulturen der Welt wird die historische Studie "Das Amt und die Vergangenheit" vorgestellt, deren erste Auflage bereits vergriffen ist. Alles dreht sich um den Auftraggeber Joschka Fischer, der gleich zwei neue Forderungen stellt.

 

 

Libération (online), 28.10.2010, Le rapport qui accuse la diplomatie allemande. IIIe Reich. Le ministère des Affaires étrangères aurait "participé activement" à la Solution finale, von Thomas Schnee

http://www.liberation.fr/monde/01012298922-le-rapport-qui-accuse-la-diplomatie-allemande

"Le ministère des Affaires étrangères du Reich était une organisation criminelle … Dès le début, il a participé activement à l’application des politiques de persécution, de privation des droits, de déportation et d’extermination des Juifs", affirme Eckart Conze, responsable de la commission chargée en 2005 de faire toute la lumière sur le passé nazi de la diplomatie allemande. L’historien présente aujourd’hui à Berlin le fruit de ses recherches dans un rapport de 900 pages intitulé "l’Administration".

 

 

Deutschlandfunk, 28.10.2010, "Auslöser war ein Diplomatennachruf" – Die Studie zur Rolle des Auswärtigen Amts in der NS-Zeit, von Godehard Weyerer

http://www.dradio.de/dlf/sendungen/studiozeit-ks/1306010/

Der Nachruf auf den Diplomaten Franz Nüßlein brachte alles ins Rollen. Das Ergebnis ist die Studie über die Haltung des Auswärtige Amts unter dem NS-Regime. Und diese sieht anders aus, als bisher in der Öffentlichkeit dargestellt.

 

 

Die Zeit/Zeit-online, 28.10.2010, Die Diplomaten des Holocaust – Der Bericht über das Auswärtige Amt im "Dritten Reich" und nach 1945 lässt in Abgründe blicken, von Alexander Cammann

http://www.zeit.de/2010/44/NS-Vergangenheit-Auswaertiges-Amt/komplettansicht

 

 

Die Zeit/Zeit-online, 28.10.2010, Das Ende der Weizsäcker-Legende, Interview von Volker Ullrich und Benedikt Erenz mit Norbert Frei

http://www.zeit.de/2010/44/Interview-Frei/komplettansicht

Ein Gespräch mit dem Mitglied der Historikerkommission Norbert Frei über das Selbstverständnis des Amtes, die Beteiligung von Diplomaten am Judenmord und den falschen Eifer der ZEIT bei der Verteidigung der alten Mythen.

 

 

Potsdamer Neueste Nachrichten (online), 28.10.2010, Furchtbare Diplomaten, von Ernst Piper

http://www.pnn.de/kultur/344203/

Heute wird die Studie über die Verstrickung des Auswärtigen Amtes in der Nazi-Zeit vorgelegt.

 

 

Der Tagesspiegel (online), 28.10.2010, Auswärtiges Amt in der Pflicht, von Hans Monath

http://www.tagesspiegel.de/politik/auswaertiges-amt-in-der-pflicht/1969106.html

Es gebe nichts zu rechtfertigen, nichts zu beschönigen, sagt Guido Westerwelle. 900 Seiten umfasst die Studie über die Verstrickung des Auswärtigen Amts in die NS-Verbrechen. Die Aufarbeitung, sagt der Minister, ist damit nicht zu Ende.

 

 

NZZ-online, 29.10.2010, "Verblüffend, wie viel einfach nicht wahrgenommen wurde", von Jörg Himmelreich

http://www.nzz.ch/nachrichten/politik/international/verblueffend_wie_viel_einfach_nicht_wahrgenommen_wurde_1.8183608.html

In Berlin ist der Bericht über die Verstrickungen des Auswärtigen Amts in die Kriegsverbrechen des Hitler-Regimes vorgestellt worden. Damit dürfte eine neue Debatte angestossen werden.

 

 

Die Welt/Welt-online, 29.10.2010, Westerwelle stellt sich dunklen Zeiten, von Claudia Ehrenstein

http://www.welt.de/print/die_welt/politik/article10607044/Westerwelle-stellt-sich-dunklen-Zeiten.html

Auswärtiges Amt war "aktiver Teil verbrecherischer Politik" – Bericht übergeben

 

 

Frankfurter Rundschau (online), 29.10.2010, Made in Germany, von Arno Widmann

http://www.fr-online.de/politik/das-auswaertige-amt-in-der-ns-zeit-made-in-germany,1472596,4786988.html

Der Nationalsozialismus war kein Alien, der sich aus einer anderen Welt kommend, in Deutschland breit machte. Die Autoren der Studie "Das Amt und die Vergangenheit" erklären dem Publikum im Haus der Kulturen der Welt, was ihnen wichtig ist an ihrer Arbeit.

 

  

Frankfurter Rundschau (online), 29.10.2010, "Nur das Auswärtige Amt tanzt aus der Reihe", Interview mit Hartmut Weber von Joachim Frank

http://www.fr-online.de/politik/-nur-das-auswaertige-amt-tanzt-aus-der-reihe-/-/1472596/4789160/-/index.html

Die Studie zur Verstrickung des Auswärtigen Amtes in Naziverbrechen hat eine Debatte ausgelöst. Hartmut Weber, Chef des Bundesarchivs, will die Sonderrolle des politischen Archivs beenden und übt Kritik an dem restriktivem Umgang mit den Unterlagen.

 

 

Frankfurter Allgemeine Zeitung/FAZ.net, 29.10.2010, Marga Henseler und das Auswärtige Amt – Sie brachte das Lügengebäude ins Wanken, von Edo Reents

http://www.faz.net/s/RubB8A1F85C9BA549618318CE82246337B9/Doc~EFBA7511985934572BF2C711569F26DAD~ATpl~Ecommon~Scontent.html

Im Mai 2003 schrieb Marga Henseler einen Brief an den damaligen Außenminister Joschka Fischer. Sie brachte damit die Lawine ins Rollen, an deren Ende die Einsicht in die tiefe Verstrickung des Auswärtigen Amts in die NS-Vernichtungspolitik steht.

 

 

Die Welt/Welt-online, 30.10.2010, "Wenn man nur schmutziges Wasser hat, trinkt man eben dies", Interview von Thomas Schmid und Jacques Schuster mit Egon Bahr

http://www.welt.de/print/die_welt/debatte/article10628140/Wenn-man-nur-schmutziges-Wasser-hat-trinkt-man-eben-dies.html

Egon Bahr war unter Willy Brandt Planungschef des Auswärtigen Amtes. Ein Gespräch über das nationalsozialistische Erbe des Ministeriums und den Umgang mit unserer Geschichte

 

 

Frankfurter Allgemeine Zeitung/FAZ.net, 30.10.2010, Zwei Minister im Fernduell, von Majid Sattar

http://www.faz.net/artikel/C31678/auswaertiges-amt-zwei-minister-im-fernduell-30000707.html

Noch ein Zusammenprall der Kulturen: Fischer, Westerwelle und die Vergangenheit des Auswärtigen Amtes. Zu seinen Amtszeiten als Außenminister setzte Joschka Fischer die Historienkommission ein.

 

 

Frankfurter Allgemeine Zeitung/FAZ.net, 30.10.2010, Der historische Dopplereffekt, von Marcus Jauer, Alard von Kittlitz und Andreas Platthaus

http://www.faz.net/artikel/C30703/der-historische-dopplereffekt-30315910.html

In Berlin wird die Studie "Das Amt und die Vergangenheit" gleich zweimal vorgestellt, im Auswärtigen Amt und im Haus der Kulturen der Welt. Der Ablauf erlaubt gleich die nächste Studie.

 

 

Neues Deutschland (online), 30.10.2010, Seltsame wörtliche Windungen: "verstrickt", "verwickelt", von Kurt Pätzold

http://www.neues-deutschland.de/artikel/183067.seltsame-woertliche-windungen-verstrickt-verwickelt.html?sstr=conze

In Berlin wurde die Auftragsstudie zur Geschichte des Auswärtigen Amtes im Nazireich vorgestellt.

 

 

Die Welt/Welt-online, 30.10.2010, Hitlers willige Helfer, von Eckart Conze

http://www.welt.de/print/die_welt/vermischtes/article10628254/Hitlers-willige-Helfer.html

Das Auswärtige Amt war keine Bastion der Anständigen, sondern eher ein Ort der Leisetreterei und der Willfährigkeit. Das Auswärtige Amt ist das erste Bundesministerium – und nicht irgendeines – das sich entschlossen hat, seine NS-Vergangenheit, den Umgang mit dieser Vergangenheit nach 1945 und die Frage nach personeller Kontinuität durch unabhängige Wissenschaftler untersuchen zu lassen.

 

 

Frankfurter Allgemeine Zeitung/FAZ.net, 30.10.2010, Der lange Schatten der Verbrecher-Mumien, es berichten Jordan Mejias, New York; Mark Siemons, Peking; Kerstin Holm, Moskau; Dirk Schümer, Wien, und Paul Ingendaay, Madrid

http://www.faz.net/s/RubB8A1F85C9BA549618318CE82246337B9/Doc~E241F57B14A9F4C9F9CBBFACF5B9F6284~ATpl~Ecommon~Scontent.html

Die Veröffentlichung der Studie "Das Amt" ist international weithin beachtet worden. Unsere Korrespondenten berichten über die ersten Reaktionen auf die Erkenntnisse der Historikerkommission.

 

 

Deutschlandfunk, 30.10.2010, Das Auswärtige Amt – Der diplomatische Umgang mit der Vergangenheit, von Tissy Bruns

http://www.dradio.de/dlf/sendungen/themenderwoche/1307738/

Die Studie der Historikerkommission zur Geschichte des Auswärtigen Amtes zur Zeit des Nationalsozialismus beendet eine Legende: Die Legende eines Amtes, das Hort eines anhaltenden, wenn auch vergeblichen Widerstands gewesen sein will.

 

 

Frankfurter Allgemeine Zeitung/FAZ.net, 30.10.2010, Das Auswärtige Amt und der Holocaust – Die drängende Sorge, überflüssig zu werden, von Nils Minkmar

http://www.faz.net/s/RubB8A1F85C9BA549618318CE82246337B9/Doc~E89357E0BDE7241F1896FBA8C64101185~ATpl~Ecommon~Scontent.html

Schon 1933 sammelten junge deutsche Spitzendiplomaten statistisches Material, um die These von der jüdischen Gefahr zu stützten. Als die Zahlen nichts hergaben, entwickelten sie Eigeninitiative. Es sind Fälle wie diese, mit denen "Das Amt" die Fama der widerständigen Behörde widerlegt.

 

 

Deutschlandfunk, 30.10.2010, Die sinnlose Sperrfrist – Das Buch "Das Amt" und die Medien, von Dieter Wulf

http://www.dradio.de/dlf/sendungen/marktundmedien/1307814/

Was nutzt die schönste Sperrfrist, wenn sich niemand daran hält? Das mag sich in der letzten Woche der Blessing Verlag gefragt haben, sein Buch über die Verstrickungen des Auswärtigen Amtes in die NS-Vernichtungsmaschinerie war schon in aller Journalistenmunde, bevor es überhaupt vorgestellt worden war.

 

 

Frankfurter Rundschau (online), 01.11.2010, Der Feind im Lesesaal, von Götz Aly

http://www.fr-online.de/politik/meinung/der-feind-im-lesesaal/-/1472602/4795038/-/index.html

Das Schweigekartell im Auswärtigen Amt hatte – jedenfalls zu Bonner Zeiten – seine Komplizen im Politischen Archiv.

 

 

Spiegel-online, 05.11.2010, "Die Nebelwerferei sollte hinter uns liegen", von Wolfgang Ischinger

http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,727357,00.html

Auch das Auswärtige Amt war in NS-Verbrechen verstrickt, wie Historiker jetzt belegt haben. Doch der Bericht taugt nicht zu einer Abrechnung mit den Diplomaten von heute, meint Ex-Staatssekretär Wolfgang Ischinger in seinem Debattenbeitrag. Das Amt habe sich schon vorher intensiv mit seiner Vergangenheit beschäftigt.

 

 

Neues Deutschland (online), 06.11.2010, Die Mitwisser und Mittäter – und die Anderen, von Karlen Vesper

http://www.neues-deutschland.de/artikel/183547.die-mitwisser-und-mittaeter-und-die-anderen.html?sstr=mitwisser|und|mitt%E4ter

Hitlers willige Diplomaten – Anmerkungen zur Studie über die Verbrechen des Auswärtigen Amtes in der Nazi-Zeit

 

 

Ynetnews, 08.11.2010, A shameful past, Eldad Beck im Gespräch mit Guido Westerwelle

http://www.ynetnews.com/articles/0,7340,L-3980901,00.html

German Foreign Minister Guido Westerwelle laments depth of ministry's involvement in Holocaust, backs renewed settlement freeze for peace talks.

Langfassung des Interviews aus Yedioth Ahronoth, 07.11.2010 (Englisch): http://www.auswaertiges-amt.de/EN/Infoservice/Presse/Interview/2010/101107-BM-Yedioth-Ahronoth.html?nn=545022

Langfassung des Interviews aus Yedioth Ahronoth, 07.11.2010 (Deutsch): http://www.auswaertiges-amt.de/DE/Infoservice/Presse/Interviews/2010/101107-BM-Yedioth-Ahronoth.html

 

 

Die Welt/Welt-online, 08.11.2010, Wie der Bestseller "Das Amt" die Eliten anprangert, von Alan Posener

http://www.welt.de/kultur/article10798244/Wie-der-Bestseller-Das-Amt-die-Eliten-anprangert.html

Das Buch "Das Amt und die Vergangenheit" zeigt, dass Deutschland sein Heil nicht mehr in Eliten suchen darf.

 

 

Frankfurter Allgemeine Zeitung/FAZ.net, 10.11.2010, Ein ehrlicher und schmerzvoller Blick auf die Vergangenheit, von Jordan Mejias

http://www.faz.net/artikel/C30703/ein-ehrlicher-und-schmerzvoller-blick-auf-die-vergangenheit-30317556.html

Deutschlands Lehrstück für die Welt? Die Studie "Das Amt" wird in der deutschen Botschaft in Washington vorgestellt

 

 

Frankfurter Allgemeine Zeitung/FAZ.net, 12.11.2010, Seit 1952 bekannt – Unfassbare Realität: Die wiederentdeckte Reisekostenabrechnung zur "Liquidation von Juden", von Rainer Blasius

http://www.faz.net/s/RubA24ECD630CAE40E483841DB7D16F4211/Doc~E124790C9487C4567B0F98049A3666181~ATpl~Ecommon~Scontent.html

Hin und wieder machen Historiker in Archiven sensationelle Funde. Hin und wieder finden sie auch nur das, was längst bekannt ist. Jedenfalls brachte es die Unabhängige Historikerkommission (UHK) des Auswärtigen Amts (AA) fertig, durch ein als besonders brisant und neu empfundenes Schriftstück das Interesse auf sich zu lenken.

 

 

Deutschlandradio Kultur, 14.11.2010, Schockierend und verdienstvoll, von Ernst Piper

http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/lesart/1317412/

Diese Studie über die Rolle des Auswärtigen Amtes unter den Nazis und in der Nachkriegszeit ist eine bedrückende Lektüre: Die Geschichte einer elitären Beamtenschaft, die jahrelang einer ungeheuerlichen Mord- und Vernichtungsmaschinerie zugearbeitet hat – und sich anschließend unbeschadet in der Bundesrepublik einrichten konnte.

 

 

Frankfurter Rundschau (online), 15.11.2010, Vernichtete Akten, von Götz Aly

http://www.fr-online.de/politik/meinung/vernichtete-akten/-/1472602/4835648/-/index.html

Das Auswärtige Amt wurde nach 1933 zur "verbrecherischen Organisation", so urteilt Eckart Conze, Mitautor der kürzlich vorgelegten Studie "Das Amt". Mit Verbrechern ist man selten verwandt, mit den vielen Millionen Deutschen, die Hitler zujubelten, die neue Chancen nutzten und in den Krieg zogen, leider sehr wohl.

 

 

Frankfurter Rundschau (online), 16.11.2010, Das ganze Ausmaß der Verstrickung, von Hans Mommsen

http://www.fr-online.de/kultur/literatur/das-ganze-ausmass-der-verstrickung/-/1472266/4842784/-/index.html

Das umfangreiche Werk zur Geschichte des Auswärtigen Amtes (AA) entspringt einer Initiative von Außenminister Joschka Fischer von 2005. Neben den von ihm beauftragten vier Hauptherausgebern waren weitere zwanzig Fachhistoriker daran beteiligt, während die Endredaktion bei dem verlegerisch versierten Thomas Karlauf lag.

 

 

Deutschlandradio Kultur, 18.11.2010, Wann war was bekannt?, von Annette Wilmes

http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/forschungundgesellschaft/1322132/

Warum erst jetzt? Die Debatte um die NS-Vergangenheit hochrangiger Mitarbeiter des Auswärtigen Amts ist nicht neu. Trotzdem hat die historische Aufarbeitung lange auf sich warten lassen. "Das Amt und die Vergangenheit" ist der Titel des Buches, das in diesem Herbst den Stoff für eine neue, große Aufarbeitungsdebatte geliefert hat.

Manuskript zur Sendung: http://www.dradio.de/download/127948/

 

 

Frankfurter Allgemeine Zeitung/FAZ.net, 19.11.2010, Die Archivschuldfrage – Fischer-Kommission beklagt sich über den Aktenzugang, geht aber selbst schludrig mit Belegen um, von Rainer Blasius

http://www.faz.net/artikel/C30189/die-archivschuldfrage-30319969.html

 

 

Frankfurter Allgemeine Zeitung/FAZ.net, 27.11.2010, Ein Kommissionsproblem, von Rainer Blasius

http://www.faz.net/s/Rub594835B672714A1DB1A121534F010EE1/Doc~E43AA7189C7CB46D191859C2A3B098CA5~ATpl~Ecommon~Scontent.html

Niemand im Ministerium will von der Ankündigung Westerwelles abrücken, dass "Das Amt und die Vergangenheit" Pflichtlektüre für Auslandsvertretungen sei – dabei äußern Fachleute Zweifel am ersten Teil der Studie. Die höchst unterschiedliche Qualität der Ergebnisse geht auch auf die Berufung der Kommission zurück.

 

 

Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung/FAZ.net, 29.11.2010, Macht "Das Amt" es sich zu einfach?, Ein Gespräch von Frank Schirrmacher mit dem Historiker Daniel Koerfer

http://www.faz.net/s/RubBE163169B4324E24BA92AAEB5BDEF0DA/Doc~E69E863A34322452E9B03A5E4FE605A6B~ATpl~Ecommon~Scontent.html

Der Historikerbericht "Das Amt" hat neben viel Zustimmung auch Kritik erfahren. Kann man über das Dritte Reich urteilen, ohne den Lebenshorizont der Handelnden einzubeziehen? Frank Schirrmacher im Gespräch mit dem Historiker Daniel Koerfer, der dem Buch Pauschalisierungen und Ressentiments vorwirft.

 

 

Deutschlandfunk, 30.11.2010, "Das ist schon ein ziemlicher Makel", Hans Mommsen im Gespräch mit Christoph Schmitz

http://www.dradio.de/dlf/sendungen/kulturheute/1332017/

Laut Hans Mommsen weist das Buch über das Auswärtige Amt zahlreiche Fehler auf. Es entstehe der Eindruck, das Auswärtige Amt sei die entscheidende Kraft in der Durchsetzung des Holocaust gewesen. Der Historiker hätte sich gewünscht, die Herausgeber hätten Holocaustexperten zurate gezogen.

 

 

Deutschlandfunk, 01.12.2010, "Ich wundere mich über Herrn Mommsen", Moshe Zimmermann im Gespräch mit Mascha Drost

http://www.dradio.de/dlf/sendungen/kulturheute/1332774/

Die Kritik des Historikers Hans Mommsen am Kommissionsbericht "Das Amt" weist Kommissionsmitglied Moshe Zimmermann zurück. Er verstehe nicht, "weshalb man versucht, heute die Leute im Auswärtigen Amt zu exkulpieren".

 

 

Deutschlandfunk, 02.12.2010, Verengte Perspektive auf "Das Amt", Götz Aly im Gespräch mit Karin Fischer

http://www.dradio.de/dlf/sendungen/kulturheute/1333674/

Das Buch "Das Amt" hat einen Historikerstreit zur Rolle des Auswärtigen Amtes im Dritten Reich ausgelöst. Eine Mitschuld sei gegeben, dennoch sei es falsch, die Behörde grundsätzlich als "verbrecherische Organisation" zu verurteilen, erklärt der Historiker Götz Aly.

 

 

Frankfurter Allgemeine Zeitung/FAZ.net, 02.12.2010, Geschichtstag im Auswärtigen Amt – Wie Staatssekretär Ammon mit der Fischerkommission "zusammengebrochen" ist, von Rainer Blasius

http://www.faz.net/artikel/C30189/geschichtstag-im-auswaertigen-amt-30349123.html

 

 

Der Spiegel, 06.12.2010, Unkenntnis und Ignoranz, von Klaus Wiegrefe

http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-75476918.html

Der Bericht einer Historikerkommission sollte den Streit um die Nazi-Vergangenheit des Auswärtigen Amts befrieden. Das Gegenteil ist der Fall: Historiker laufen Sturm gegen den Bestseller.

 

 

Süddeutsche Zeitung, 07.12.2010, Akten ohne Ende, von Gregor Schöllgen

http://www.zag.uni-erlangen.de/media/directory/uploads/sz-akten.pdf

Zur Debatte um "Das Amt": Seit neun Jahrzehnten macht das Auswärtige Amt seine Bestände jedermann zugänglich.

 

 

Die Tageszeitung/taz.de, 09.12.2010, "Am Ende nur noch Opfer", Interview mit Ulrich Herbert von Stefan Reinecke und Christian Semler

http://www.taz.de/1/zukunft/wissen/artikel/1/am-ende-nur-noch-opfer/

Die Studie "Das Amt" hat gezeigt, wie stark das Auswärtige Amt in den Mord an den europäischen Juden verstrickt war. Jetzt melden sich die Kritiker zu Wort.

 

 

Die Zeit/Zeit-online, 09.12.2010, Debatte oder Posse? Der "Streit" über die NS-Geschichte des Auswärtigen Amts, von Benedikt Erenz

http://www.zeit.de/2010/50/NS-Geschichte-Auswaertiges-Amt

 

 

Frankfurter Allgemeine Zeitung/FAZ.net, 10.12.2010, Zerrbild Nüßlein – Wie ein Seiteneinsteiger im Herbst 1955 in den Auswärtigen Dienst kam und 19 Jahre blieb, von Rainer Blasius

http://www.faz.net/artikel/C30189/zerrbild-nuesslein-30357677.html

 

 

Süddeutsche Zeitung, 10.12.2010, Unser Buch hat einen Nerv getroffen, von Eckart Conze, Norbert Frei, Peter Hayes und Moshe Zimmermann

http://www.historikerkommission-aa.uni-marburg.de/pdf/SZ-Kommissionsantwort.pdf

Die Studie "Das Amt" über deutsche Diplomaten im Nationalsozialismus hat große öffentliche Resonanz hervorgerufen. Jetzt verteidigen die Verfasser ihre Arbeit erstmals öffentlich.

 

 

Frankfurter Allgemeine Zeitung/FAZ.net, 10.12.2010, Das Ende aller Vertuschung, von Christopher R. Browning

http://www.faz.net/s/RubB8A1F85C9BA549618318CE82246337B9/Doc~ED7EF965946FA44DA9EC5E21DE4D55965~ATpl~Ecommon~Scontent.html

Das Auswärtige Amt hat an der Verfolgung der Juden mitgewirkt – in welchem Maße, das zeigt erst der Kommissionsbericht "Das Amt". Trotz mancher Pauschalisierung leistet er einen gewichtigen Beitrag zur Forschung. Dafür sollten wir dankbar sein, urteilt der amerikanische Historiker Christopher R. Browning.

 

 

Süddeutsche.de, 11.12.2010, Aufklärer sind keine Querulanten, von Johan Schloemann

http://sueddeutsche.de/politik/ns-vergangenheit-des-auswaertigen-amtes-aufklaerer-sind-keine-querulanten-1.1035014

Das Buch der Historikerkommission über "Das Amt" zur Nazizeit hat eine große Wirkung. Weil sich die Mär der "Kollektivunschuld ganzer Dienststellen" lange hielt – und weil das Thema am kollektiven Selbstverständnis kratzt.

 

 

Der Tagesspiegel (online), 12.12.2010, Neuer Historikerstreit? Diskussion um die Studie "Das Amt" spitzt sich zu, von Bernhard Schulz

http://www.tagesspiegel.de/kultur/diskussion-um-die-studie-das-amt-spitzt-sich-zu/3620380.html

"Das Amt", als 880-Seiten-Wälzer vorwiegend biografischer Detailinformationen über Ministerialbeamte, hat eine Diskussion entfacht, die in Umfang und Heftigkeit an den "Historikerstreit" der bundesdeutschen Spätzeit 1987/88 erinnert.

 

 

NZZ-online, 17.12.2010, Auf die institutionelle Mittäterschaft kam es an – Warum die Studie über deutsche Diplomaten im Nationalsozialismus und in der Bundesrepublik grundsätzlich recht hat, von Joachim Güntner

http://www.nzz.ch/nachrichten/kultur/aktuell/auf_die_institutionelle_mittaeterschaft_kam_es_an_1.8713054.html

Die Studie einer internationalen Historikerkommission zur Beteiligung des deutschen Auswärtigen Amtes am Judenmord schlägt weiter Wellen. Was besagt der Widerstand Einzelner für die Schuldfrage?

 

 

Frankfurter Allgemeine Zeitung/FAZ.net, 17.12.2010, Der Wilhelmstraßen-Kern – Die Historikerkommission und die angeblich zählebige Widerstandslegende, von Rainer Blasius

http://www.faz.net/artikel/C30189/der-wilhelmstrassen-kern-30353614.html

 

 

Der Tagesspiegel (online), 20.12.2010, Das Auswärtige Amt und der Nationalsozialismus – Wehret den Verharmlosungen, von Moshe Zimmermann

http://www.tagesspiegel.de/kultur/wehret-den-verharmlosungen/3637062.html

Hat die Studie "Das Amt und die Vergangenheit" die Verstrickung der Diplomaten des Auswärtigen Amts in den Holocaust dramatisiert? Moshe Zimmermann, einer der Autoren der Forschungsarbeit, antwortet seinen Kritikern.

 

   

Frankfurter Allgemeine Zeitung/FAZ.net, 22.12.2010, Haltlose und unredliche Vorwürfe, von Jürgen Sudhoff

http://www.faz.net/artikel/C30189/fremde-federn-juergen-sudhoff-haltlose-und-unredliche-vorwuerfe-30355242.html

 

 

Frankfurter Allgemeine Zeitung/FAZ.net, 23.12.2010, Die Historiker und das Amt, von Rainer Blasius

http://www.faz.net/s/Rub7FC5BF30C45B402F96E964EF8CE790E1/Doc~E552502D7BFD74B4E85DA266D2FC1BBD6~ATpl~Ecommon~Scontent.html

Das Auswärtige Amt hat den Bericht der Fischer-Kommission voreilig zur neuen Diplomaten-Bibel erklärt. Er sollte die Legende von der Wilhelmstraße als einem "Hort des Widerstandes" zerstören. Genauer betrachtet erweist sich aber vieles als geschickte Verpackung.

 

 

The New York Times (online), 26.12.2010, Reich Bureaucrats Seen in a New Light, von Judy Dempsey

http://www.nytimes.com/2010/12/27/world/europe/27iht-berlin27.html?_r=1&sq=conze&st=cse&scp=1&pagewanted=all

 

 

Die Tageszeitung/taz.de, 30.12.2010, Das Auswärtige Amt im "Dritten Reich" – Männer im Elitekampf, von Rudolf Walther

http://www.taz.de/1/debatte/kommentar/artikel/1/maenner-im-elitekampf-1/

Der Streit über die Politik des Auswärtigen Amts im "Dritten Reich" ist anachronistisch und zeitgemäß zugleich: Konservative beugen Fakten.

  

 

El País (online), 02.01.2011, La oscura diplomacia del Tercer Reich, von Laura Lucchini

http://www.elpais.com/articulo/reportajes/oscura/diplomacia/Tercer/Reich/elpepusocdmg/20110102elpdmgrep_5/Tes

Un nuevo libro implica a los embajadores de la Alemania nazi en las deportaciones y la eliminación de judíos. El mito del distanciamiento de los diplomáticos del Reich se derrumba.

 

 

Süddeutsche Zeitung/Süddeutsche.de, 10.01.2011, Holocaust-Forscher Saul Friedländer: "Die Naivität der Opfer war ein Schock", Interview von Claudia Tieschky und Willi Winkler

http://sueddeutsche.de/politik/holocaust-forscher-saul-friedlaender-die-naivitaet-der-opfer-war-fuer-mich-ein-schock-1.1044186

Er ist Jude und Holocaust-Forscher: Ein Gespräch mit dem Historiker Saul Friedländer über "Das Amt", die katholische Kirche und emotionale Wissenschaft.

 

 

Frankfurter Allgemeine Zeitung/FAZ.net, 13.01.2011, Schnellbrief und Braunbuch, von Rainer Blasius

http://www.faz.net/s/RubA330E54C3C12410780B68403A11F948B/Doc~E7A2B174CC70D40AEBE42EECCA6C4B5A8~ATpl~Ecommon~Scontent.html

Die "Unabhängige Historikerkommission" des Auswärtigen Amts verletzt wissenschaftliche Standards und pflegt Vorurteile.

 

 

Frankfurter Allgemeine Zeitung/FAZ.net, 14.01.2011, Münchner Disput um "Das Amt" – Wie einmal sogar Habermas überrascht war, von Patrick Bahners

http://www.faz.net/s/Rub642140C3F55544DE8A27F0BD6A3C808C/Doc~EB3A79D25A57C41B89FF6AAC0C64D5825~ATpl~Ecommon~Scontent.html

Historikerstreiter trifft auf Kommissionsmitglied: In München wurde über die Studie "Das Amt" diskutiert. Deren Mit-Autor Norbert Frei gab den Unpolitischen.

 

 

Frankfurter Allgemeine Zeitung/FAZ.net, 17.01.2011, Worin besteht die Sensation?, von Horst Möller

http://www.faz.net/s/RubA24ECD630CAE40E483841DB7D16F4211/Doc~EF853FAFCDBEC4CEE8432372D290BFA92~ATpl~Ecommon~Scontent.html

Braucht Deutschland alle paar Jahre einen "Historikerstreit", wirkt die periodisch wiederholte Behauptung, die NS-Vergangenheit sei in der Bundesrepublik verdrängt worden, nicht ermüdend, zumal sich jeder Zeitungsleser und Fernsehzuschauer seit Jahrzehnten vom Gegenteil überzeugen kann? Tatsächlich existiert in Deutschland kein historisches Thema, das intensiver erforscht, worüber nachhaltiger diskutiert würde.

 

 

Potsdamer Neueste Nachrichten (online), 26.01.2011, "Das ist eine Art Kreuzzug", Interview mit Moshe Zimmermann von Dirk Becker

http://www.pnn.de/potsdam-kultur/368783/

Moshe Zimmermann, der heute in Potsdam "Das Amt" vorstellt, über die Kritik an diesem Buch.

 

 

Die Zeit/Zeit-Online, 27.01.2011, Eine Frage der Ehre, von Alexander Cammann

http://www.zeit.de/2011/05/Akte-Auswaertiges-Amt/komplettansicht

Der Streit um das Buch zur Geschichte des Auswärtigen Amtes nimmt seltsame Formen an. Sachliche Argumente spielen kaum noch eine Rolle.

 

 

NZZ-online, 02.02.2011, "Polizeilich näher charakterisierte Juden" – Das deutsche Auswärtige Amt und der Beginn der "Endlösung" in Frankreich, von Ahlrich Meyer

http://www.nzz.ch/nachrichten/kultur/aktuell/polizeilich_naeher_charakterisierte_juden_1.9315464.html

Die Kontroverse um den Bericht einer internationalen Historikerkommission über die Beteiligung des deutschen Auswärtigen Amts an der Ermordung der europäischen Juden ist noch immer nicht beendet. Gelegentlich werden im Eifer des Gefechts historische Fakten und Hintergründe ignoriert.

 

 

Die Zeit/Zeit-online, 03.03.2011, Der Fall Gaerte, von Hans-Jürgen Döscher

http://www.zeit.de/2011/10/Diplomat-Justiz/komplettansicht

Jetzt geht es ums Ganze: Ein deutscher Diplomat zieht gegen das Buch "Das Amt" vor Gericht.

 

 

Cicero (online), 24.03.2011, "Die Aufarbeitungswelle ist kein Zufall", Silke Kehl im Gespräch mit Reinhard Rürup

http://www.cicero.de/salon/%E2%80%9Edie-aufarbeitungswelle-ist-kein-zufall%E2%80%9C/41820

Die Ausstellungen zur Wehrmacht und die Studie zum Auswärtigen Amt haben einen bleibenden Eindruck hinterlassen. Aber warum arbeiten viele Institutionen erst jetzt ihre Vergangenheit auf? Ein Gespräch mit dem Historiker Reinhard Rürup.

 

 

Frankfurter Rundschau (online), 30.03.2011, Die Aktivisten im Amt, Christian Thomas im Gespräch mit Norbert Frei

http://www.fr-online.de/debatte/norbert-frei-zu-besuch-bei-der-fr-die-aktivisten-im-amt,1473340,8284924.html

Norbert Frei, einer vier Autoren des Buches "Das Amt und die Vergangenheit" im Gespräch mit der Frankfurter Rundschau über deutsche Diplomaten im Dritten Reich.

 

 

Spiegel-online, 01.04.2011, Streit um "Das Amt": Historiker zerpflückt Bestseller, von Klaus Wiegrefe

http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,754558,00.html

Der Bestseller "Das Amt" über das Auswärtige Amt und seine Rolle in der Nazi-Zeit hat einen erbitterten Streit ausgelöst. Mit Johannes Hürter vom renommierten Institut für Zeitgeschichte hat nun erstmals ein Kenner dieser Materie das Buch umfassend analysiert. Sein Urteil ist vernichtend.

 

 

Die Welt/Welt-online, 04.04.2011, "Das ist eine Kampagne", Interview von Alan Posener mit Moshe Zimmermann

http://www.welt.de/print/die_welt/kultur/article13061464/Das-ist-eine-Kampagne.html

Das Münchener Institut für Zeitgeschichte greift den Bestseller "Das Amt und die Vergangenheit" an. Moshe Zimmermann, Mitautor der Studie, sieht hinter der Kritik politische Motive:

 

 

Die Welt/Welt-online, 06.04.2011, Zum Genozid verdichtet, von Alan Posener

http://www.welt.de/print/die_welt/kultur/article13085706/Zum-Genozid-verdichtet.html

 

 

Frankfurter Allgemeine Zeitung/FAZ.net, 06.04.2011, "Das Amt" könnte viel kritischer sein, von Patrick Bahners

http://www.faz.net/artikel/C31509/das-amt-koennte-viel-kritischer-sein-30423096.html

Sachlichen Einwänden antworten politische Verdächtigungen: So verfährt die "Unabhängige Historikerkommission" jetzt auch mit Johannes Hürter.

 

 

Frankfurter Rundschau (online), 03.05.2011, Zauberwort Differenzierung, von Eckart Conze, Norbert Frei, Peter Hayes und Moshe Zimmermann

http://www.fr-online.de/kultur/debatte/zauberwort-differenzierung/-/1473340/8404842/-/index.html

Im Streit um den Bestseller "Das Amt" werfen die Verfasser ihren Kritikern eine Manipulation der Öffentlichkeit vor – ein Gastbeitrag für die FR.

 

 

Frankfurter Allgemeine Zeitung/FAZ.net, 05.05.2011, Politik gegen Kritik, von Patrick Bahners

http://www.faz.net/s/RubBE163169B4324E24BA92AAEB5BDEF0DA/Doc~EF0FEA704E51D4918A458D7DD7A44AC18~ATpl~Ecommon~Scontent.html

Die Debatte um "Das Amt" geht weiter. Ein Rezensionsaufsatz hatte grundsätzliche Einwände gegen die Arbeitsteilung der Historikerkommission erhoben. Deren Verteidigung geht nun an der Sache vorbei.

 

 

Frankfurter Allgemeine Zeitung/FAZ.net, 13.05.2011, Scheel: Der Mythos ein Popanz – Altpräsident kritisiert "Das Amt und die Vergangenheit"

http://www.faz.net/artikel/C30189/scheel-der-mythos-ein-popanz-30427023.html

 

 

Spiegel-online, 27.05.2011, Debatte um "Das Amt": "Dieses Buch ist zutiefst fehlerhaft", von Jan Friedmann

http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,765349,00.html

Der renommierte britische Historiker Richard J. Evans hat sich den Bestseller "Das Amt" vorgeknöpft. Er hält die Arbeit seiner Kollegen über die deutschen Diplomaten unter Hitler für mangelhaft – und wirft den Herausgebern des Buchs "Pflichtverletzung" vor.

 

 

Frankfurter Allgemeine Zeitung/FAZ.net, 08.06.2011, Handwerk – R. J. Evans über "Das Amt", von Patrick Bahners

http://www.faz.net/artikel/C31509/r-j-evans-ueber-das-amt-handwerk-30434204.html

 

 

Frankfurter Rundschau (online), 08.07.2011, "Viele Behauptungen greifen zu kurz", Interview von Michael Hesse mit Richard J. Evans

http://www.fr-online.de/kultur/-viele-behauptungen-greifen-zu-kurz-,1472786,8645464.html

Die Studie "Das Amt" löst weiterhin Kontroversen aus – Der Historiker Richard J. Evans sagt im FR-Interview, dass die Autoren Akten des Auswärtigen Amtes "in möglichst negativer Weise interpretiert" hätten, ohne wichtige Sekundärliteratur zu berücksichtigen.

 

 

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