70. Jahrestag der Wannsee-Konferenz
Am 20. Januar 1942 wurde in einer Villa am Berliner Wannsee über die Organisation des Völkermords an den Juden diskutiert - das Sitzungsprotokoll gilt heute als eine entscheidende Quelle der Holocaust-Geschichtsschreibung.
Bild: Christian Mentel
Vor fünfzig Jahren, am 15. Dezember 1961 endete der Prozess gegen Adolf Eichmann in Jerusalem
Der Prozess gilt als Initialmoment der öffentlichen Wahrnehmung des Holocaust, vor allem vor dem Hintergrund des Prozessberichtes von Hannah Arendt. Dabei hat sich Arendt bereits lange vor dem Prozess mit Überlegungen, etwa zur strafrechtlichen Ahndung von Kriegsverbrechen zu Wort gemeldet.
„Das Amt und die Vergangenheit“ - Zum Verlauf einer Debatte
Bild: Christian Mentel
Das Forschungsprojekt: Bildatlas Kunst in der DDR
Depot des Kunstarchivs Beeskow
"Lebt wohl, Genossen!"
Das ARTE Crossmedia-Projekt »Lebt wohl, Genossen!« erzählt die Geschichte des Untergangs der Sowjetunion. Im Focus des Projektes stehen Zeitzeugeninterviews und eine Fülle an privaten Archivmaterialien.
Sendestart der sechsteiligen Dokumentationsreihe ist jeweils der 24. & 31. Januar und 7. Februar 2012.
Wyssozki - Danke für mein Leben
Überbordendes Pathos:
Der Regisseur Pjotr Buslow feiert den legendären russischen Sänger als Märtyrer und erzählt sogar eine Geschichte der Auferstehung.
Das internationale Forum des Jungen Films
Jenseits der Tagesschau:
Der ARD-Korrespondent Jörg Armbruster gibt dem arabischen Frühling Konturen und Tiefe
„Arabischer Frühling“ – Notizbuch einer neuen Zeit
Tahar Ben Jelloun über die Entdeckung des Individuums im Arabischen Frühling
Text von Thomas Großmann
Tahar Ben Jelloun
Zentral, national und emotional: Das Haus der Geschichte in Paris. Ein Projekt des französischen Präsidenten Sarkozy
Text von Annette Schuhmann 
Bild: Wikimedia Commons/Mu
Gestorben wird immer. Zur Eröffnung des Militärhistorischen Museums in Dresden
Am 15. Oktober eröffnete das Militärhistorische Museum in Dresden (MHM) seine Dauerausstellung. Es ist das Leitmuseum der Bundeswehr. Ziel der neuen Ausstellung ist es, die Museumsbesucher für das Thema „Krieg und Gewalt“ zu sensibilisieren und gleichzeitig die Geschichte des deutschen Militärs nachzuzeichnen. Das Museum hat dafür einen kulturhistorischen Ansatz gewählt – ein unmöglicher Versuch?
Bild: MHM
"...Wir müssen alles erfahren...."
...so der Auftrag Erich Mielkes, der die Staatssicherheits-behörde der DDR von 1957 bis 1989 leitete.
Im Januar 2011 eröffnete der Bundespräsident Christian Wulff eine Dauerausstellung der BStU in der Berliner Zimmerstraße.
Berlin im Museum
In keiner anderen Stadt der Bundesrepublik gibt es ein derart breites Spektrum an interessanten Ausstellungen – nicht zuletzt für Zeithistoriker/innen. Wir haben eine Auswahl aus dem aktuellen Ausstellungskalender der Stadt zusammengestellt.
Verena Steller
Zwischen Geheimnis und Öffentlichkeit. Die Pariser Friedensverhandlungen 1919 und die Krise der universalen Diplomatie
Kerstin von Lingen
„Crimes Against Humanity“. Eine umstrittene Universalie im Völkerrecht des 20. Jahrhunderts
Lasse Heerten
A wie Auschwitz, B wie Biafra. Der Bürgerkrieg in Nigeria (1967–1970) und die Universalisierung des Holocaust
Andrea Rehling
Universalismen und Partikularismen im Widerstreit: Zur Genese des UNESCO-Welterbes
Essay von Manfred Berg:
Der 11. September 2001 – eine historische Zäsur?
Debatte:
Zeitgeschichte und Internationale Geschichte