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Unbekannter Fotograf, Children reading c.1960 'Celebrating World Book Day'. Quelle: Archives New Zealand / Wikimedia Commons, CC-BY-SA-2.0.

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„Partizipation schafft Teilhabe“

Erfahrungswerte eines Citizen-Science-Projekts zu sprachlicher Vielfalt mit jungen Zielgruppen

Vielfalt ist eine gesellschaftliche Realität wie auch eine gesellschaftliche Aufgabe. Dies spiegelt sich beispielsweise im Motto der Europäischen Union „In Vielfalt geeint“ oder auch in Erklärungen wie der „Mannheimer Erklärung für ein Zusammenleben in Vielfalt“ wider. Sprachliche Vielfalt stellt hierbei eine nicht immer explizit genannte, aber zentrale Dimension dar, die den Alltag durchzieht – von unterschiedlichen Sprechweisen und regionalen Varietäten bis zu verschiedenen Sprachen. Mehrsprachigkeit kann als hohes Gut gepriesen werden (insbes. in Bezug auf Prestigesprachen wie Englisch) oder Vorbehalte, negative und defizit-orientierte Sichtweisen und Diskriminierung hervorrufen – insbesondere dann, wenn sie mit Migration assoziiert ist. Dies kann bereits junge Menschen beeinflussen[1]; ihre Stimmen und Perspektiven werden jedoch kaum gehört und gesehen. Forschung kann einen Beitrag leisten, diese Sichtweisen und gelebten sprachlichen Praktiken besser zu verstehen und zu verbreiten. Hier setzt das sprachwissenschaftliche Citizen-Science-Projekt „Die Sprach-Checker“ des Leibniz-Instituts für Deutsche Sprache (IDS) an.

 

Citizen Science als Ansatz für Vielfalt und Inklusivität

Citizen Science, auch „Bürgerwissenschaft“ genannt, meint allgemein, dass sich Menschen ohne einen professionellen wissenschaftlichen Hintergrund an wissenschaftlichen Prozessen beteiligen. Das Spektrum der Partizipation ist breit; es kann die Gestaltung von Forschungsfragen, wissenschaftliche Untersuchungen (z.B. Datenerhebungen) oder deren Auswertung und Verbreitung umfassen.[2] Dieser Ansatz ist integraler Teil einer „offenen Wissenschaft“ und verfolgt Ziele wie die Demokratisierung von Wissen oder Inklusivität im Hinblick auf die Einbindung diverser Zielgruppen. Dennoch sind die Beteiligten eher erwachsen, wohlhabend und gut gebildet, sodass Forderungen dahin gehen, dies zu ändern und die Potenziale von Citizen Science für Vielfalt und für das Zusammenbringen von Menschen mit diversen Hintergründen gezielt zu verfolgen.[3] Auch spezifisch mit Blick auf Kinder und Jugendliche zeigt sich ein Wandel hin zur Anerkennung, dass sie mit ihren Perspektiven und Erfahrungen Expert*innen für ihre Lebensrealitäten sind.[4]

 

„Die Sprach-Checker“ – Junge Citizen Scientists erkunden sprachliche Vielfalt

Das Projekt „Die Sprach-Checker“ will die Perspektiven von jungen Zielgruppen, die mit Mehrsprachigkeit und Diversität aufwachsen, in den Blick nehmen. Es wurde als Kooperationsprojekt vom Leibniz-Institut für Deutsche Sprache in Mannheim im Rahmen des Wettbewerbs „Auf die Plätze! Citizen Science in deiner Stadt“ 2022 initiiert. Als Citizen Scientists erkunden Kinder und Jugendliche zusammen mit Wissenschaftler*innen ihre Sprache/-n und die Sprachen in ihrem Umfeld. Wie leben und erleben sie Sprache und sprachliche Vielfalt? Welche Themen und Fragen bewegen sie?

Ausgangspunkt für das Projekt war die Neckarstadt-West in Mannheim. In dem von Diversität geprägten Stadtteil leben Menschen aus über 160 Nationen, über 70% der Einwohner*innen haben einen Migrationshintergrund, und er ist reich an sprachlicher Vielfalt.[5] Jedoch fehlt es aktuell an Ganztagsschulen und die Bildungschancen im Stadtteil werden als gering angesehen.[6]

Die jungen Zielgruppen sollen als Sprach-Checker ein Bewusstsein für ihre Sprachen entwickeln und sie auch als Sprachschätze erkennen. Die Sichtweisen auf sprachliche Vielfalt und Mehrsprachigkeit sind häufig defizitär. Wenn Kinder jedoch Wertschätzung für ihre (Familien-)Sprachen erfahren, kann sich dies positiv auf ihren Umgang mit Sprache, ihr Selbstbild und das Lernen auswirken und Zugehörigkeit statt Ausgrenzung vermitteln.[7]

 

Image
Sprachliche Spuren auf einem Schulhof in der Neckarstadt-West in Mannheim bei einer Sprach-Checker-Aktion im Juni 2023. © IDS

 

Wie können wir Zielgruppen mit sprachlicher Vielfalt erreichen?

Auf der jüngsten europäischen Citizen-Science-Konferenz (ECSA 2026) wurde unter anderem diskutiert, wie Zielgruppen erreicht werden können und was es braucht, um scheinbar „schwer erreichbare“ Zielgruppen anzusprechen.[8] 

Unsere Projekterfahrung und auch die im Projekt durchgeführte Begleitforschung, die zusammen mit dem Verbundprojekt TransforMA durchgeführt wurde[9], hat gezeigt, dass ein Austausch mit lokalen Kooperationspartner*innen von Beginn an sehr wertvoll ist (z.B. mit Vereinen, die außerschulische Nachmittagsangebote anbieten und fördern, oder lokalen Schulen). Ihre (lokalen) Expertisen erlauben es, Bedarfe und passende Angebote abzuschätzen. In diesem Prozess und über den Projektverlauf hinweg kann gegenseitig Vertrauen aufgebaut werden. Angepasste Kommunikationskanäle (z.B. regelmäßiges Vor-Ort-Sein) sind dabei eine wesentliche Grundlage.

Existierende außerschulische wie auch schulische Programme und Strukturen bieten die große Chance, auf bestehendem Vertrauen aufzubauen und somit Zielgruppen (in unserem Fall Familien diverser Hintergründe aus einem Vielfaltsquartier) zu erreichen – dort, wo sie sind. Die Beteiligung an Citizen Science und das Engagement für Forschung muss so kein Privileg sein[10] und kann in den Alltag einfließen. Kulturmittler*innen können zudem helfen, Sprachbarrieren zu überwinden. Gemeinsam lassen sich tragende Brücken bauen.

 

Wie können wir junge Zielgruppen mit sprachlicher Vielfalt einbinden?

Auch mit den jungen Zielgruppen gilt es, Vertrauen aufzubauen und Methoden motivierend zu gestalten. Die Kombination aus Wissenschaft und Kunst/Kultur erwies sich dabei als synergetisch und motivierend. So gestalteten die Sprach-Checker im Grundschulalter beispielsweise mit einer Kinderbuchautorin ein eigenes Buch mit ihren verschiedenen Sprachen[11] und lasen ein Jahr später auf einem öffentlichen Literaturfestival daraus vor. Stolz war nicht nur aufseiten der Kinder, sondern auch bei allen anderen Beteiligten bemerkbar. Jugendliche konzipierten Interviews zu sprachlichen Hintergründen (sog. sprachbiografische Interviews), führten sie durch und filmten diese auch selbst. Jüngere wie auch ältere Sprach-Checker erkund(et)en, welche Sprachen sich wie und wo im öffentlichen Raum zeigen (sog. Linguistic Landscaping): Welche Sprachen sind auffindbar? Welche nicht? Welche Bedeutung und Wirkung können hiermit verbunden sein? Solche Fragen können nicht nur das Bewusstsein für Sprache/-n schärfen, sondern ermöglichen auch ein Verständnis und Diskussionen zu Demokratie (wer gestaltet den öffentlichen Raum?).

Medien (z.B. eine App zum Kartieren und Kategorisieren von Sprachspuren), ein professionelles Filmsetting (in Kooperation mit Medienpädagog*innen oder Filmschaffenden) oder Gamification fördern der Projekterfahrung nach die Motivation und das Engagement. Visuell-orientierte Ansätze, wie Zeichnen oder Fotografieren, können niedrigschwellige Mitmach- und Gestaltungsmöglichkeiten bieten, gerade für Kinder verschiedenen Alters und mit unterschiedlichen Sprach- und Schriftkenntnissen. So können junge Zielgruppen mit verschiedenen Hintergründen als Sprach-Checker zu Forschenden werden und Sprache/-n erkunden.

Allein das Entdecken der eigenen Sprachen im Sinne von „Ich kann so viele Sprachen“ kann den Blick auf die eigene Sprachkompetenz verändern und selbstwertstärkend wirken. Aber auch die Würdigung und das Feiern von Ergebnissen und Erfolgen sind bestärkend – so berichteten junge Sprach-Checker nach einem Kursabschluss, dass sie besonders stolz auf ihre Forschungsmedaillen waren. Gelegenheiten wie Sommerfeste, auf denen Ergebnisse präsentiert – oder sogar die eigenen Bücher von den Sprach-Checkern signiert – werden, bieten Projektbeteiligten zudem die Möglichkeit, mit den Familien in Kontakt zu treten.

„Partizipation schafft Teilhabe“ lautete eine Schlussfolgerung zu Erfolgsfaktoren in der Begleitforschung des Sprach-Checker-Projektes – aktive Einbindung und Mitgestaltung zählt; und das kreativ mit Offenheit, Flexibilität und Wertschätzung.

 

Zwischen Erwartungen, Herausforderungen und Wirkung

Erwartungen und Anforderungen an Citizen-Science-Projekte sind vielfältig. So stellt der Wissensgewinn ein zentrales Ziel dar. Es sollen gemeinsam neues Wissen, neues Verstehen und wissenschaftliche Ergebnisse generiert werden.[12] Im Sprach-Checker-Projekt haben sich bislang verschiedene Einblicke in gelebte Mehrsprachigkeit und ihre Wahrnehmung ergeben: So sprechen beispielsweise viele der Kinder und Jugendlichen vier und mehr Sprachen (Einblicke wie aus dem Mikrozensus, die sich auf eine (weitere) Haushaltssprache beziehen, greifen zu kurz[13]). Gleichzeitig sollen alle Beteiligen profitieren. Die Begleitforschung der Sprach-Checker attestiert Mehrwerte und Erkenntnisgewinne für die Citizen Scientists, die Wissenschaftler*innen und die beteiligten Institutionen. Weiterhin attestierte TransforMA Potenziale, zu den Zielen sozialer Nachhaltigkeit der UN beizutragen,[14] die auch für das Sprach-Checker-Projekt seit Beginn leitend sind – insbesondere im Hinblick auf hochwertige Bildung, weniger Ungerechtigkeit und soziale wie auch kulturelle Teilhabe.

Es gibt aber auch Grenzen und vielfältige Herausforderungen: Es braucht Zeit und persönlichen Einsatz für Vertrauensaufbau. Improvisation und Kontinuität sind gefragt, wenn einzelne Workshops unerwartet aufgrund von Krankheit oder Parallelveranstaltungen gering besetzt sind oder später starten können. Methoden müssen altersgerecht angepasst werden. Eine klassische Befragung der jungen Zielgruppen für Begleitforschung ist oft kaum möglich – und die jungen Citizen Scientists sollen sich nicht als Objekte der Forschung wahrnehmen. (Mehrsprachige) Datenschutzerklärungen stellen eine wiederkehrende Herausforderung dar – sie sollen selbstbestimmte Entscheidungen ermöglichen, aber können sie (ohne die Möglichkeit individueller Gespräche) auch abschrecken und exkludieren? In der Arbeit mit heterogenen Gruppen braucht es oft viel Flexibilität, Offenheit für verschiedene Ansätze und Möglichkeiten zur Differenzierung von Aktivitäten. Die Frage, was Bildung und Vermittlung ist und was Wissenschaft, kommt auf – wobei beide bei Citizen Science eng miteinander verwoben sind, wenn möglichst alle Seiten profitieren (und lernen) sollen.

Noch vor Ende des ersten Projektjahres kamen im Rahmen der externen Begleitforschung Fragen nach Nachhaltigkeit und breiterem Impact auf. In dieser Phase waren subjektiv vermittelte Wertschätzung und Selbstwertstärkung bei den Zielgruppen beobachtbar. Projekteinblicke sowie Anleitungen für wissenschaftliche Methoden wurden (und werden) beispielsweise nachhaltig für eine breitere Reichweite auf einer eigenen Playlist des YouTube-Kanals des Leibniz-Instituts für Deutsche Sprache zur Verfügung gestellt.[15] Der Aufwand für das Projekt (zeitlich wie auch personell) wurde als sehr hoch eingeschätzt, aber auch als lohnend. Jedoch war die weitere Perspektive des Projekts noch unklar. Erst über die Zeit zeigten sich verschiedene Entwicklungen: Sprach-Checker aus früheren Kursen berichteten über Wissen und Bezüge zur Wissenschaft, ein Preisgeld von einem lokalen Wettbewerb ermöglichte die Fortsetzung ermöglichte und Kooperationspartner*innen setzten sich für eine weitere Förderung ein. Die Sprach-Checker finden wiederholt Erwähnung in der Stadt und Presse.  Eine breite Vernetzung und die projektbegleitende Öffentlichkeitsarbeit stellen wesentliche Katalysatoren für die Reichweite dar. Zudem wurde durch eine zusätzliche Förderung die Erstellung einer Linguistic-Landscaping-Box[16] als Unterrichtsmaterial realisiert, sodass Projektaktivitäten über Stadtteil- und Stadtgrenzen hinaus Verbreitung finden. Dass eine breitere Wirkung oft Zeit für Entfaltung benötigt, ist eine Einsicht, die Citizen-Science-Projekte wiederkehrend begleitet, oft aber mit befristeten Förderungen konfligiert.[17]

 

Mit Engagement voranschreiten

Wie sich in dem Sprach-Checker-Projekt gezeigt hat, eignen sich sprachliche Themen dazu, niedrigschwellig junge Zielgruppen einzubinden, Inklusivität zu fördern und neue Blickwinkel auf Sprache und sprachliche Vielfalt gemeinsam zu erarbeiten. Wesentlich für das Gelingen des Projekts waren und sind die Kooperationspartner*innen, der intensive Vertrauensaufbau und die Kommunikation im Projekt sowie nach außen in die Öffentlichkeit. Den jungen Sprach-Checkern selbst gebührt mit ihren diversen Hintergründen, Sprachen, Sichtweisen und Interessen eine besondere Würdigung. Sie erarbeiteten ein eigenes Sprach-Checker-Gedicht mit dem Wort „Zusammenhalt“.

In Citizen-Science-Projekten können die Beteiligten mehrere „Spagate“ schlagen: zwischen Erwartungen und Machbarkeit, zwischen Zielen von Bildung, Vermittlung und (niedrigschwelliger) Einbindung auf der einen und wissenschaftlichen Standards und Wissensgenerierung auf der anderen Seite. Inmitten der verschiedenen Spannungsfelder vermag Citizen Science etwas in den Citizen Scientists, den Wissenschaftler*innen, und Schritt für Schritt in der Gesellschaft zu bewegen – wie bei den Sprach-Checkern.

 


[1] Vgl. z.B. Amina Kropp, Migrations- und mehrsprachigkeitssensible Professionalisierung. Neue Überlegungen zum Professionswissen von Fremdsprachenlehrkräften für den Umgang mit herkunftssprachlichem Transfer, in: Judith Kainhofer/Michaela Rückl (Hrsg.), Sprache(n) in pädagogischen Settings, Berlin 2022, S. 231–248; Heike Wiese/Rosemarie Tracy/Anke Sennema: Deutschpflicht auf dem Schulhof? Warum wir Mehrsprachigkeit brauchen, Berlin 2020.

[2] Aletta Bonn/Wiebke Brink/Susanne Hecker/Thora Martina Herrmann/Christin Liedtke/Matthias Premke-Kraus/Silke Voigt-Heucke, et al., Weißbuch Citizen Science Strategie 2030 für Deutschland, Helmholtz-Gemeinschaft, Leibniz-Gemeinschaft, Universitäten und außeruniversitäre Einrichtungen, Leipzig/Berlin 2022, S. 11–12.

[3] Vgl. z.B. Carole Paleco/Sabina García Peter/Nora Salas Seoane/Julia Kaufmann/Panagiota Argyri, Inclusiveness and Diversity in Citizen Science, in: Katrin Vohland/Anne Land-Zandstra/Luigi Ceccaroni/Rob Lemmens/Josep Perelló/Marisa Ponti/Roeland Samson/Katherin Wagenknecht (Hrsg.), The Science of Citizen Science, Cham 2021, S. 261–281.

[4] Vgl. Michael Jopling/Georgina Tuari Stewart/Shane Orchard/Juha Suoranta/Sara Tolbert/Laurène Cheilan/Fei Yan, et al., Postdigital citizen science and humanities: A theoretical kaleidoscope. Postdigital Science and Education 7 (2025), H. 1, S. 31–77, hier S. 53–56.

[5] Vgl. Informationen auf den Seiten der Stadt Mannheim: https://www.mannheim.de/de/service-bieten/bunte-stadt/stadtteilleben/neckarstadt-west, https://web2.mannheim.de/statistikatlas/pdf/02_neckarstadt-west.pdf (zuletzt abgerufen am 4.5.2026). Die Neckarstadt-West ist zudem der Standort vom Forum Deutsche Sprache, das zukünftig ein lebendiger Begegnungsort, Science Center und Mitmachmuseum zu Sprache sein wird. Als Ort des wechselseitigen Transfers zwischen Öffentlichkeit und Wissenschaft wird es dort sowohl Bildungsangebote als auch Citizen-Science-Aktivitäten geben.

[6] Vgl. Informationen zu „Bildung und Teilhabe im Stadtteil“ vom Campus Neckarstadt-West: https://www.campus-neckarstadt-west.de/campus-im-stadtteil/ (zuletzt abgerufen am 4.5.2026).

[7] Vgl. Natallia Topaj/Sarah Czapka/Nicole Schumacher/Natalia Gagarina, So geht Mehrsprachigkeit. Sprachen wertschätzen. 5. Flyer aus der BIVEM-Flyerreihe "So geht Mehrsprachigkeit". Berliner Interdisziplinärer Verbund für Mehrsprachigkeit, 2021 https://www.leibniz-zas.de/de/bivem/die-flyerreihe#c9785 (zuletzt abgerufen am 4.5.2026) und Wiese et al., Deutschpflicht auf dem Schulhof?

[8] Vgl. Michael Magee/Leonardo Veronesi, How to reach the “hard-to-reach.” [Panel]. ECSA 2026. https://www.ecsa2026.ngo/programme/#17077 (zuletzt abgerufen am 4.5.2026).

[9] Vgl. Christine Möhrs/Astrid Kickum/Julia Derkau, „Die Sprach-Checker – So sprechen wir in der Neckarstadt“: Ein Blick auf die Forschenden in einem Citizen-Science-Projekt. Sprachreport 39 (2023), H. 4, S. 14–19; Janin Roessel/Christine Möhrs/Astrid Kickum/Julia Derkau, „Die Sprach-Checker – So sprechen wir in der Neckarstadt“: Reflexion eines Citizen-Science-Projekts mit Kindern und Jugendlichen. Sprachreport 40 (2024), H. 3, S. 26–35; Website von TransforMA: https://transfor-ma.de/ (zuletzt abgerufen am 4.5.2026).

[10] Vgl. Jarg Bergold/Stefan Thomas, Partizipative Forschung, in: Günter Mey/Katja Mruck (Hrsg.), Handbuch Qualitative Forschung in der Psychologie. Band 2: Designs und Verfahren, Wiesbaden 2020, S. 113–133, hier S. 118–120.

[11] Desislava Asenova, et al., Die Sprach-Checker: Der Wörter-Sammel-Koffer oder die Eule und ihre neuen Freunde aus der Neckarstadt, Mannheim 2023. Abrufbar unter: https://ids-pub.bsz-bw.de/frontdoor/index/index/docId/12247

[12] Vgl. ECSA (European Citizen Science Association), Ten Principles of Citizen Science. Berlin: Open Science Framework 2015.

[13] Vgl. Astrid Adler, Die Erhebung von Sprachen im deutschen Mikrozensus. Amtliche Statistiken über Sprachen in Deutschland: Folge 1. Sprachreport 39 (2023), H. 4, S. 20–29.

[14] Vgl. Astrid Kickum/Julia Derkau, Abschlussbilanzierung zur Prozessbegleitung des IDS-Projekts „Die Sprach-Checker“ (2022-2023) im Rahmen des Verbundprojekts TransforMA, 2024. Abrufbar unter: https://madoc.bib.uni-mannheim.de/67372/.

[15] YouTube-Kanal des Leibniz-Instituts für Deutsche Sprache: https://www.youtube.com/playlist?list=PLIvbABMA5kgaGJTl2gn-05rCuCHJPPG2-

[16] Materialbox „Linguistic Landscaping: Gemeinsam Sprachlandschaften erforschen“: https://www.forumdeutschesprache.de/bildung-schule/ (zuletzt abgerufen am 4.5.2026). Vgl. Christine Möhrs/Theresa Schnedermann, Sprachlandschaften gemeinsam erforschen: Citizen Science in der Schule. Auf die Plätze! Citizen Science in deiner Stadt. Der Blog zum Wettbewerb, 2024. Abrufbar unter: https://ids-pub.bsz-bw.de/frontdoor/index/index/docId/12946.

[17] Vgl. Teresa Schaefer/Barbara Kieslinger/Miriam Brandt/Vanessa van den Bogaert, Evaluation in Citizen Science: The Art of Tracing a Moving Target, in: Katrin Vohland/Anne Land-Zandstra/Luigi Ceccaroni/Rob Lemmens/Josep Perelló/Marisa Ponti/Roeland Samson/Katherin Wagenknecht (Hrsg.), The Science of Citizen Science, Cham 2021, S. 495–514.

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Zitation

Janin Rössel, Christine Möhrs, „Partizipation schafft Teilhabe“. Erfahrungswerte eines Citizen-Science-Projekts zu sprachlicher Vielfalt mit jungen Zielgruppen, in: zeitgeschichte|online, , URL: https://www.zeitgeschichte-online.de/themen/partizipation-schafft-teilhabe